Als „moderner Chor mit Tradition“ bezeichnet sich der Hamburger Franz-Schubert-Chor, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Entstanden 1894 im Umfeld der Arbeiterbewegung nannte sich der Singverein zunächst nach seinem langjährigen Leiter Hansen-Tebel-Chor. Im Nationalsozialismus verboten, erlebte der Chor schon im ersten Nachkriegswinter seine Auferstehung. Ehemalige Mitglieder verteilten Handzettel mit der Aufschrift: „Wir singen wieder!“ Die Resonanz war groß und ließ den „Schubert-Chor Gemeinnnütziger Volkschor Hamburg“ entstehen.
Doch warum diese Namenswahl? Vermutlich weil ein politisch unverdächtiger Name erwünscht war, den die britische Besatzungsmacht akzeptieren konnte. Mit der Entwicklung zu einem der großen Konzertchöre der Hansestadt, dessen Repertoire von Alter bis Neuer Musik reicht, erfolgte 2004 die Umbenennung in Franz-Schubert-Chor Hamburg. Was auch unterstreichen soll, dass man sich dem Namenspatron längst wirklich verbunden fühlt.
Termintipp
Mi, 13. Mai 2026
Musiktheater
Donizetti: L’elisir d’amore
Pretty Yende (Adina), Xabier Anduaga (Nemorino), Leonardo Neiva (Belcore), Peter Kálmán (Doktor Dulcamara), Antonino Fogliani (Leitung), Otto Schenk (Regie)
Mi, 13. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Saint-Saëns: Karneval der Tiere
Mitglieder des Philharmonischen Orchester Erfurt, Stefano Cascioli (Leitung)
Mi, 13. Mai 2026 12:00 Uhr
Konzert
Mi, 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Konzert
Gabriel Meloni, Michael Dangl
Skrjabin: Vers la flamme. Poème op. 72, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5, Tschaikowsky/Volodos: Kolibel’naja pesn‘ j burju „Wiegenlied im Sturm“ op. 54/10, Schostakowitsch: 24 Präludien op. 34 (Auswahl), Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Im Reich der Gedanken“
Mi, 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen




