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  • Musiktheater, das für sich selbst spricht
    Opern-Tipps im April

    Musiktheater, das für sich selbst spricht

    Mit den Genres Singspiel, Spieloper und Melodram hat sich vor allem der deutschsprachige Raum als musikgeschichtlich innovativ hervorgetan. Im April sind viele dieser „selbstredenden“ Spielarten nun zu erleben.

  • Die Unterwelt: eine feuchte Angelegenheit
    Opern-Kritik: Oper Graz – Castor et Pollux

    Die Unterwelt: eine feuchte Angelegenheit

    (Graz, 11.4.2026) An der Oper Graz bringt Regisseurin Nanine Linning Jean-Philippe Rameaus Barockoper „Castor et Pollux“ als wässrig schwebendes Drama auf die Bühne. Dirigent Bernhard Forck stimmt in den Reigen mit wellenartiger Lyrik ein.

  • So stilvoll geht Barockspektakel
    Opern-Kritik: Theater an der Wien – Alessandro nell‘Indie

    So stilvoll geht Barockspektakel

    (Wien, 10.4.2026) Wie ein guter Wein gereift: Fünf Jahre nach der Bayreuther Premiere bringt das Theater an der Wien Leonardo Vincis neapolitanische Barockoper „Alessandro nell’Indie“ zurück auf die Bühne. Max Emanuel Cencics kurzweilige Regie hat dabei nichts von ihrem Witz und Unterhaltungswert eingebüßt.

  • Opern-Kritik: Staatsoper Unter den Linden Berlin – Un ballo in maschera

    Gefühlswallungen durch Anna Netrebko

    (Berlin, 29.3.2026) Die Festtagspremiere von „Un ballo in maschera“ an der Staatsoper Unter den Linden steht ganz im Zeichen von Anna Netrebko als Verdis Amelia. Die Starsopranistin rettet die eher öde Regie von Rafael R. Villalobos.

  • Opern-Kritik: Oper Köln – Die Walküre

    Rassenhygieniker Wotan

    (Köln, 29.3.2026) Während Paul-Georg Dittrich und sein Team in ihrer Wagner-Deutung einem gedanklichen Kurzschluss erliegen, gerät die musikalische Seite beglückend: Der Mischklang, den das Gürzenich-Orchester unter Marc Albrecht entfaltet, ist von berückender Wirkungsmacht.

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Daphne Awards

Exzellenz und Verantwortung

Mit einem Gesamtpreisgeld von 850.000 Euro gleichen die erstmals verliehenen Daphne Awards einem Nobelpreis für Musik.

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  • Schubert in der DNA
    Rezension Scharoun Ensemble – Schubert: Okett
  • Kongenial übersetzt
    Rezension Lavinia Meijer – Unfolding Lines
  • Frei fliegende Gedanken
    Buchrezension: Graziella Contratto – Meitsch
  • Neue Aspekte
    Rezension Aris Quartett & Annika Treutler – Sibelius: Klavierquintett
  • Fällige Wiederentdeckung
    Rezension Christopher Ward – Büttner: Sinfonien
  • Ausgewogen
    Rezension Michael Alexander Willens – J. S. Bach: Lutherische Messen

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Theaterland Thüringen

Applaus für Thüringen

Anlässlich seines 200. Geburtstages feiert Meiningen den berühmten Sohn der Stadt, den „Theaterherzog“ Georg II. Das gesamte Bundesland Thüringen feiert mit, und zwar seine reichhaltige Theatertradition in Verbindung mit den Schätzen in Natur und Geschichte.

Theaterland Thüringen

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