Immer noch wird Johannes Brahms zuweilen unterstellt, er sei ein kühler Klassizist. Wer wäre besser geeignet, diesen Etikettenschwindel aufzudecken, als die georgische „Flügelstürmerin“ Khatia Buniatishvili? Mit ihrer hochemotionalen Spielweise bringt sie das zweite Klavierkonzert des Nordlichts Brahms zum Glühen. Das fast einstündige und zutiefst romantische Werk wurde bereits nach seiner Uraufführung 1881 vom einflussreichen Kritiker Eduard Hanslick als „Sinfonie mit obligatem Klavier“ geadelt – nicht nur ob seiner dichten Instrumentation, sondern auch angesichts der Tatsache, dass der Solist fast unterbrochen gefordert ist. Zur Seite steht der Wahlpariserin Buniatishvili dabei das Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung seines Chefdirigenten Jonathan Nott, das ihr zuvor mit Claude Debussys „Images“ einen zauberhaften Klangfarbenteppich ausbreitet. „Das Orchester klingt hier wie ein Kristall“, notierte der Komponist über sein Triptychon.
Khatia Buniatishvili mit Brahms auf Europa-Tournee
Hochemotional und romantisch
In Brahms’ zweitem Klavierkonzert entfachen Khatia Buniatishvili, das Orchestre de la Suisse Romande und Jonathan Nott die innere Glut des Nordlichts.
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Geboren 1987 im georgischen Batumi, begann Khatia Buniatishvili im Alter von nur drei Jahren mit dem Klavierspiel. Es folgte ein Klavierstudium am Staatlichen Konservatorium in Tiflis, bevor sie nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst wechselte. Nachdem sie im…
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Der Dirigent Jonathan Nott wurde 1962 im englischen Solihull geboren. Nach einem Studium in Gesang, Flöte, Musikwissenschaft und Dirigieren in Cambridge und London war er ab 1989 als Kapellmeister an der Oper Frankfurt sowie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden tätig. Später wurde er…
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Termine
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Konzert
Konzerthausorchester Berlin, Joana Mallwitz
Ravel: Ma mère l’Oye“ & La Valse, Chin: Subito con forza, Prokofjew: Romeo und Julia op. 64 (Auszüge)
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Konzert
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Konzert
Khatia Buniatishvili, Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi
Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23, Amman: Boost, Skrjabin: Poème de l’extase op. 54
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Konzert
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Sa., 26. September 2026 20:00 Uhr
Konzerthalle Bamberg, Bamberg(Joseph-Keilberth-Saal)Konzert
Mao Fujita, Bamberger Symphoniker, Jonathan Nott
Salonen: Helix, Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16, Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große“
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So., 27. September 2026 19:00 Uhr
Kurhaus, Bad WörishofenKonzert
Mao Fujita, Bamberger Symphoniker, Jonathan Nott
Salonen: Helix, Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16, Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große“
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Konzert
Carolin Widmann, Staatsorchester Stuttgart, Jonathan Nott
Busoni: Berceuse élégiaque op. 42, Ligeti: Violinkonzert, Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
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Ein „Symbol musikalischer Einsamkeit“ sei das Klavier, hat Khatia Buniatishvili schon früh festgestellt. Seither ringt sie um die grenzenlose Freiheit auf den Tasten
Rezensionen
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