„Wer bin ich?“ – Diese Frage dürfte sich jeder reflektierte Mensch schon einmal selbst gestellt haben. Dass wir unserem eigenen Ich stets im Spiegel des Andren begegnen, stellt spätestens seit der philosophischen Schule des atheistischen Existenzialismus im Fahrwasser eines Jean-Paul Sartres keine große Überraschung mehr dar. Dass eine Maschine diese Spiegelfunktion übernimmt, ist hingegen ein relativ neues Phänomen, das im „Lied-Labor“ des Hidalgo-Festivals musikalisch beleuchtet werden soll.
Mittels Gesten- und Gesichtserkennung analysiert eine künstliche Intelligenz die „Fehler“ von vier Musikerinnen und Musikern – und korrigiert sie durch Impulse, Visuals und Sound. Ziel dieser maschinellen Optimierung ist das perfekte Konzert, in dessen Rahmen Franz Schuberts Lieder „Grenzen der Menschheit“ und „Gretchen am Spinnrade“ sowie Gustav Mahlers „Urlicht“ auf Rekompositionen und Bearbeitungen von Jonas Urbat und Paul Bießmann treffen. Möge sich einjeder darin wiedererkennen.
Mi., 03. Juni 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
J. S. Bach: Mit Fried und Freud fahr ich dahin BWV 125
Greifswalder Bachwoche
Mi., 03. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Hepplewhite: Laika
Tsai-Ju Lee (Leitung), Annemiek van Elst (Regie)
Mi., 03. Juni 2026 11:00 Uhr
Konzert
Vom Klang der Gegenstände – wie Dinge klingen
crescendo – das Musikfestival der UdK Berlin
Mi., 03. Juni 2026 12:00 Uhr
Musik in Kirchen
Traumverloren: Wo Musik nicht endet
Greifswalder Bachwoche
Mi., 03. Juni 2026 12:30 Uhr
Konzert
Soley Blümel, Tilman Tuppy
Liszt/Wagner: Isoldens Liebestod aus „Tristan und Isolde“, Werke von Liszt & J. S. Bach, Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Nie sollst Du mich befragen“





