„Wer bin ich?“ – Diese Frage dürfte sich jeder reflektierte Mensch schon einmal selbst gestellt haben. Dass wir unserem eigenen Ich stets im Spiegel des Andren begegnen, stellt spätestens seit der philosophischen Schule des atheistischen Existenzialismus im Fahrwasser eines Jean-Paul Sartres keine große Überraschung mehr dar. Dass eine Maschine diese Spiegelfunktion übernimmt, ist hingegen ein relativ neues Phänomen, das im „Lied-Labor“ des Hidalgo-Festivals musikalisch beleuchtet werden soll.
Mittels Gesten- und Gesichtserkennung analysiert eine künstliche Intelligenz die „Fehler“ von vier Musikerinnen und Musikern – und korrigiert sie durch Impulse, Visuals und Sound. Ziel dieser maschinellen Optimierung ist das perfekte Konzert, in dessen Rahmen Franz Schuberts Lieder „Grenzen der Menschheit“ und „Gretchen am Spinnrade“ sowie Gustav Mahlers „Urlicht“ auf Rekompositionen und Bearbeitungen von Jonas Urbat und Paul Bießmann treffen. Möge sich einjeder darin wiedererkennen.
So, 19. April 2026
Konzert
So, 19. April 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
Langlais: Missa in simplicitate
Paula Rein (Mezzosopran), Christian Weiherer (Orgel)
So, 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
So, 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
Patricia Nolz, Wiener KammerOrchester, Jan Willem de Vriend
Rameau: Suite „Les Boréades“, Mozart: Parto, parto, ma tu ben mio aus „La clemenza di Tito“ KV 621, Locatelli: Concerto grosso Es-Dur op. 7/6 „Il pianto d’Arianna“, Haydn: Berenice, che fai Hob. XXIV:10
So, 19. April 2026 11:00 Uhr
Konzert
Hibiki Oshima, Kostas Malamis, Yitong Guo, Christine Hu, Hannes Biermann, Michael Dorner
Sydeman: Trio, Glinka: Klaviersextett Es-Dur, Stallcop: Fuego, Weingartner: Klaviersextett e-Moll op. 33





