Er wirkt wie der ganz normale, nette Teenager von nebenan, ist bei seinen Auftritten freundlich, entspannt und locker. Sobald der gerade mal 18-jährige kanadische Pianist Jan Lisiecki aber in die Tasten greift, merkt man, um was für ein Ausnahmetalent es sich hier handelt. Das belegt auch seine aktuelle CD, bei der er sich auf die Etüden von Frédéric Chopin konzentriert. Beim Hören spitzt man immer mehr die Ohren, angesichts der verblüffend kreativen Gestaltungskraft dieses jungen Pianisten. Was für eine Reife in der ausgeklügelten und doch spontan wirkenden Interpretation, welche Frische, welche überlegene Technik, welch langer dramaturgischer Atem! Liesicki schafft es tatsächlich, den Etüden, die ja per se heimliche Charakterstücke sind, seine individuelle Prägung zu verleihen und diesem Repertoire bisher ungeahnte Nuancen abzugewinnen. Dieser Pianist hat wirklich etwas zu sagen.
CD-Rezension Jan Lisiecki
Aussagekräftiger Chopin
Er wirkt wie der ganz normale, nette Teenager von nebenan, ist bei seinen Auftritten freundlich, entspannt und locker. Sobald der gerade mal 18-jährige kanadische Pianist Jan Lisiecki aber in die Tasten greift, merkt man, um was für ein Ausnahmetalent es sich hier handelt. Das belegt auch seine aktuelle CD, bei der er sich auf die…
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Jan Lisiecki wurde 1995 in Kanada als Sohn polnischer Eltern geboren und begann im Alter von fünf Jahren sein Klavierstudium am Conservatory der Mount Royal University. Bereits mit neun Jahren trat er erstmals mit Orchester auf. Seither konzertiert er weltweit mit renommierten…
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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