Christoph Willibald Gluck (*2. Juli 1714 in Erasbach; † 15. November in Wien) gilt heute aufgrund seiner Leistungen im Opernfach ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Komponisten des Genres. Mit der von ihm angestoßenen, als Opernreform bekannt gewordenen Bestrebung, die Opernformen der Opera seria und der Opera buffa wieder zu ihrem Ursprung zu führen, revolutionierte er die vorab herrschenden Konventionen – zugleich beeinflusste er nachfolgende Opernkomponisten maßgeblich. Den Grundstein seiner Opernkarriere legte er nach einem erfolglosen Logik- und Mathematikstudium im Jahr 1737 in Mailand, wo er von Giovanni Battista Sammartini zum Komponisten ausgebildet wurde und mit seinen ersten, der Opera seria zugerechneten Werken bereits nach kurzer Zeit größere Erfolge feierte. Es folgte eine Kapellmeisterstelle in Wien, in deren Zeit er sich immer mehr der französischen Opéra-comique zuwandte, dazu längere Aufenthalte in Paris, um seine neuen Opernbestrebungen auch in Frankreich zu etablieren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in Wien. Neben rund fünfzig Opern, darunter seine bekanntesten Werke „Orfeo ed Euridice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Paride ed Elena“, hinterließ er zahlreiche Ballette, Instrumentalkompositionen und geistliche Werke.
Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Gluck

Termine
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Fr., 16. Oktober 2026 19:30 Uhr
Kurt-Huber-Gymnasium, Gräfelfing(Aula)Konzert
Vadim Chaimovich
Werke von Haydn, Pachelbel, Gluck, Mozart u. a.
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Sa., 17. Oktober 2026 19:30 Uhr
Kulturhaus Aue, AueKonzert
Erzgebirgische Philharmonie Aue, Bruno Borralhinho
Gluck: Orpheus und Eurydike (Auszüge), Boccherini: Sinfonie d-Moll, Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum (Auszug), Grieg: Peer Gynt (Auszug), Saint-Saëns: Danse macabre, Dukas: L’Apprenti sorcier, Williams: Suite aus „Harry Potter“
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Mo., 19. Oktober 2026 19:30 Uhr
Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-BuchholzKonzert
Erzgebirgische Philharmonie Aue, Bruno Borralhinho
Gluck: Orpheus und Eurydike (Auszüge), Boccherini: Sinfonie d-Moll, Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum (Auszug), Grieg: Peer Gynt (Auszug), Saint-Saëns: Danse macabre, Dukas: L’Apprenti sorcier, Williams: Suite aus „Harry Potter“
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Sa., 07. November 2026 15:00 Uhr
l’Institut Florimont, GenfPremiere
Kinder & Jugend
La Grande Histoire de l’opéra
Lysa Menü (La Prima Donna), Joel Terrin (Le Professeur Oduris), Arthur Noël (Le Pianiste), Jérémie Lebreton (Regie)
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Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice (halbszenisch)
Barocktage
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Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice (halbszenisch)
Barocktage
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Termintipp
So., 22. November 2026 11:00 Uhr
Sparkasse Vest, RecklinghausenKonzert
Neue Philharmonie Westfalen, Thomas Zehetmair
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12/6 „La Casa del Diavolo“, Tartini: Teufelstrillersonate, Mozart: Ouvertüre zu „Don Giovanni“, Gluck: Ballettmusik zu „Don Juan“
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Termintipp
So., 29. November 2026 11:00 Uhr
Heilig-Kreuz-Kirche, GelsenkirchenMusik in Kirchen
Neue Philharmonie Westfalen, Thomas Zehetmair
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12/6 „La Casa del Diavolo“, Tartini: Teufelstrillersonate, Mozart: Ouvertüre zu „Don Giovanni“, Gluck: Ballettmusik zu „Don Juan“
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Di., 01. Dezember 2026 19:00 Uhr
l’Institut Florimont, GenfKinder & Jugend
La Grande Histoire de l’opéra
Lysa Menü (La Prima Donna), Joel Terrin (Le Professeur Oduris), Arthur Noël (Le Pianiste), Jérémie Lebreton (Regie)
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Fr., 04. Dezember 2026 19:00 Uhr
l’Institut Florimont, GenfKinder & Jugend
La Grande Histoire de l’opéra
Lysa Menü (La Prima Donna), Joel Terrin (Le Professeur Oduris), Arthur Noël (Le Pianiste), Jérémie Lebreton (Regie)
Artikel
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Internationale Gluck-Festspiele Nürnberg 2024
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Glucks „Orfeo ed Euridice“ wird mit Jakub Józef Orliński und Elsa Dreisig in den Titelpartien in allen Schattierungen durchdrungen.
Werke
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