Rezensionen
-
Rezension Nikolai Lugansky – Schumann: Fantasie C-Dur
Übersichtlich
Pianist Nikolai Lugansky erweist sich als behutsamer Klangredner in drei Hauptwerken Robert Schumanns.
-
Rezension Yunchan Lim – J. S. Bach: Goldberg-Variationen
Trennscharf
Mit einem überzeugenden Live-Mitschnitt von Bachs „Goldberg-Variationen“ empfiehlt sich der junge Pianist Yunchan Lim.
-
Rezension Cornelius Meister – Hindemith: Cardillac
Opernkrimi in Prachtbesetzung
An der Wiener Staatsoper verleiht Cornelius Meister Hindemiths Künstleroper „Cardillac“ ihren verdienten Glanz.
-
Rezension Patricia Kopatchinskaja – Bowed Spaces
Glückliche Experimente
Patricia Kopatchinskaja und Nicolas Altstaedt illustrieren mit Werken von Márton Illés wie spannend und berückend moderne Konzerte klingen.
-
Rezension Francesco Corti – The Age of Extremes
Entschlossen
Scharf, mutig und wohl überlegt präsentieren Cembalist Francesco Corti und Il Pomo d’Oro Werke aus der Zeit des empfindsamen Stils.
-
Rezension Isabelle Faust – Mozart: Serenaden
Mit Tiefgang
Das Münchener Kammerorchester unter Enrico Onofri lassen das Opernhafte in Mozarts Serenaden aufblitzen, Isabelle Faust ist als Stargast dabei.
-
Rezension Martin Haselböck – Bruckner: Motetten
Messerscharf
Martin Haselböck improvisiert zu Anton Bruckners Motetten, die der Chorus sine nomine mit präziser Artikulation singt.
-
Rezension Riccardo Frizza – Bellini: I puritani
Hochgesteckte Selbstreferenzen
Die wenig Belcanto-erfahrene Dresdner Philharmonie und Riccardo Frizza zeichnen ein unausgewogenes Klangbild von Bellinis letzter Oper.
-
Rezension Marmen Quartet – Ligeti: Streichquartette
Intensiv und nuancenreich
Prägnante Linien, treffsichere Akzente und souverän im Ausdruck: Das Marmen Quartet brilliert mit György Ligetis Streichquartetten.
-
Rezension Nuno Côrte-Real – Kind of Classic
Europäische Klänge
Komponist Nuno Côrte-Real belegt eindrucksvoll, dass das Beharren auf Tonalität und der Bezug auf Vorbilder nicht retrospektiv klingen muss.
-
Rezension Seong-Jin Cho – Ravel: Sämtliche Klavierwerke
Ausrufezeichen
Abwechslungsreich und mit dem richtigen Maß an Feinheit und Sinnlichkeit durchdringt Seong-Jin Cho sämtliche Klavierwerke von Maurice Ravel.
-
Rezension Felix Krieger – Wolf-Ferrari: Il segreto di Susanna
Harmonische Ehekrise
Felix Krieger, die Berliner Operngruppe und zwei ideale Solisten bewegen sich grazil durch Wolf-Ferraris Kurz-Oper „Il segreto di Susanna“.
-
Rezension Yves Castagnet: Magnificat
Strahlendes Magnificat
Ganz in der französischen Tradition steht Yves Castagnets „Magnificat“, das der Komponist und Organist mit der Maître von Notre-Dame de Paris erstmals einspielt.
-
Rezension E-MEX Ensemble – Holz: Death
Existenzialistisch
Das E-MEX Ensemble widmet sich fachkundig der bisweilen schonungslosen Musik des Berliner Komponisten Eres Holz.
-
Rezension Mikko Franck – Wainwright: Dream Requiem
Eine Klasse für sich
Rufus Wainwrights „Dream Requiem“ liegt in einer traumhaften Live-Aufnahme mit Oscar-Preisträgerin Meryl Streep und unter der Leitung von Mikko Franck vor.
-
Rezension Mariana Popova – Wishes
Harmonische Konfrontation
Das Trio aus Sopranistin Lisa Florentine Schmalz, Klarinettistin Boglárka Pecze und Pianistin Mariana Popova eröffnet neue Hörperspektiven.
-
Rezension Trio Xenakis – Alliages
Pures Glück
Wie viele Farben und Klangfiguren mit Schlagzeug möglich sind, zeigt das Trio Xenakis eindrucksvoll auf seinem neuen Album „Alliages“.
-
Rezension Capella de la Torre – Abendmusik
Galant
Vielseitig und kurzweilig begeben sich die Capella de la Torre und Katharina Bäuml auf Spurensuche zu den Abendmusiken Dieterich Buxtehudes.
-
Rezension Jean-Christophe Groffe – All We Get is Life
Zeitlose Gefühle
Jean-Christophe Groffe und sein Ensemble Thélème lassen mit viel Feingefühl Lieder von John Dowland auf solche von John Cage treffen.
-
Rezension Jean-François Verdier – Adèle Hugo: Lieder
Großes Herz, große Sinnlichkeit
Adèle Hugos Lieder nach Texten ihres Vaters werden unter der Leitung von Jean-François Verdier zu sensibel durchdrungenen Minidramen.
-
Rezension Irena Josifoska – Cogitationes
Ins Leise
Mit Sinn für das Subtile vereint die junge Cellistin Irena Josifoska auf ihrem Debütalbum Werke von Dall’Abaco, Britten und Hartig.
-
Rezension Aimi Kobayashi – Schubert: Klaviersonate c-Moll
Luft nach oben
Die Balance zwischen Feingeist und forschen Akzenten gelingt Aimi Kobayashi, doch auf ganzer Linie vermag ihr Schubert-Spiel nicht zu überzeugen.
-
Rezension Freiburger Barockorchester – Auf der Jagd nach Romantik
Spürbare Fragilität
Das Freiburger Barockorchester und die Solisten Bart Aerbedydt und Gijs Laceulle stellen mit romantischen Werken das Horn in den Fokus.
-
Rezension Nobuyuki Tsujii – Beethoven: Hammerklavier-Sonate
Forsch
Noboyuki Tsujii überzeugt bei Beethovens „Hammerklavier“-Sonate mit klarem Aufbau und feinem Gespür – doch ohne Referenzniveau.


