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Volksoper Wien stellt Spielzeit 2026/27 vor

Make Love

Das Führungsteam der Volksoper Wien um Lotte de Beer und Christoph Ladstätter präsentiert heute den Spielplan für die Saison 2026/27.

vonPatrick Erb,

Unter dem Motto „Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“ präsentierten Intendantin Lotte de Beer und Geschäftsführer Christoph Ladstätter den neuen Spielplan 2026/27 der Volksoper Wien. Neben zehn Neuproduktionen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf drei Wiederaufnahmen sowie fünfzehn Werke aus dem Repertoire des Hauses freuen. Ziel der Saison ist es, Liebe in all ihren Facetten auf die Bühne zu bringen.

Eröffnet wird die Spielzeit mit einer Uraufführung: „Ronja Räubertochter“ des norwegischen Komponisten Kyrre Kvam nach dem gleichnamigen Erfolgskinderbuch von Astrid Lindgren. Regie führt Ruth Brauer-Kvam; die Premiere ist für den 20. September angesetzt. Im Oktober übernimmt Lotte de Beer selbst die Regie bei der Neuinszenierung des zeitlosen Klassikers „Chicago“.

Wiener Traditionsstücke, Broadway-Glanz und Neukreationen

Seit 1908 zählt Richard Heubergers Operette „Der Opernball“ zum Kernrepertoire der Volksoper. Anfang Dezember kehrt das Werk in einer neuen, insgesamt siebten Inszenierung auf die Bühne des Hauses im 9. Bezirk zurück und verspricht unter der Regie von Moritz Franz Beichl im Glanz der Belle Époque zu erstrahlen.

Das neue Jahr steht im Zeichen anspruchsvoller Studioprojekte und ungewöhnlicher Opernformate. So ist ein Doppelabend mit Kurt Weills Ballett „Die sieben Todsünden“ und Giacomo Puccinis komischem Einakter „Gianni Schicchi“ unter der musikalischen Leitung von Robert Houssart vorgesehen. Am 20. Februar folgt mit „Zur heißen Zitrone“ eine weitere Uraufführung: eine Satire auf das Kleingartenvereinswesen, die zugleich als musikalische Reise durch die jüngere Kulturgeschichte Österreichs angelegt ist und auch Elemente des Austropop integriert.

Regisseur Martin G. Berger widmet sich mit dem Broadway-Musical „Hello, Dolly“ einem Klassiker des Unterhaltungstheaters. Gegen Ende der Spielzeit greift Lotte de Beer mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“ ein Paradebeispiel für komplexe Beziehungsgeflechte auf. Darüber hinaus überrascht die Volksoper Wien mit einem ambitionierten Nachwuchsprojekt: Philippe Boesmans’ Oper „Reigen“ nach Arthur Schnitzlers schonungsloser Gesellschaftsanalyse gelangt im „MuTh“ im Augarten zur Premiere.

Zu den Wiederaufnahmen zählt schließlich unter anderem die lang erwartete Rückkehr von „Max und Moritz“ mit dem Wiener Staatsballett.

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