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Lucas und Arthur Jussen auf Tour mit den Wiener Symphonikern

Einsame Wanderung und geschwisterliche Nähe

Auf ihrer Konzerttournee präsentieren Lucas und Arthur Jussen, die Wiener Symphoniker und Petr Popelka Werke von Mozart und Strauss.

vonBenjamin Elsholz,

Mozart war 1779 gerade von einer enttäuschenden Reise nach Mannheim und Paris in seine österreichische Heimat zurückgekehrt, als er sein Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester komponierte. Anders als bei manchen vorherigen Solokonzerten musste er diesmal keine Rücksicht auf die technischen Fähigkeiten seiner Widmungsträgerinnen nehmen – und schrieb ein virtuoses Glanzstück für sich und seine Schwester Nannerl. Ebenso wie die Mozarts musizieren die Geschwister Lucas und Arthur Jussen seit Kindertagen zusammen: Mit dem Doppelkonzert debütierten sie bereits im Alter von 10 und 13 Jahren im Concertgebouw Amsterdam. Im zweiten Teil des Konzertabends steht Richard Strauss‘ „Eine Alpensinfonie“ auf dem Programm. Das tonmalerische Werk mit über 100 Orchesterinstrumenten ergänzt um Orgel, Kuhglocken, Windmaschine und Donnerblech malt in 50 Minuten ein alpenländisches Panorama. Mit steilen Aufstiegen indes ist Petr Popelka vertraut, der sich nach einer Karriere als Kontrabassist erst seit 2020 intensiv dem Dirigieren widmet und nun als Chefdirigent die Wiener Symphoniker im Konzert leitet.

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