Mozart: Eine kleine Nachtmusik. Wagner: Der Ring des Nibelungen. Es gibt weltbekannte Komponisten, zu denen jedem Menschen auf jedem Fleck der Erde sofort ein Schlüsselwerk einfällt. Und dann gibt es noch unbestrittene Genies wie Henry Purcell, Josquin Desprez oder Jean-Philippe Rameau. Jeder kennt diese Komponisten, aber spontan aus deren Tonschöpfungen eine Melodie vorzusingen ist nur Kennern vorbehalten. Gut möglich, dass die Neugierigen unter den Besuchern des Konzerts „Baroque à la française“ hernach zu Kennern von Rameau und dessen Zeitgenossen werden. Um die geht es nämlich beim Auftritt von Reinoud Van Mechelen und dessen Ensemble a nocte temporis. Den großen Barockkomponisten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, scheint ein großes Anliegen des belgischen Tenors zu sein – in jedem Fall bewies Van Mechelen, dass die Partien Rameaus für ihn wie geschaffen sind. So sang er in den letzten Jahren unter anderem an der Opéra National de Bordeaux in „Dardanus“, an der Königlichen Oper Versailles in „Zoroastre“ oder an der Berliner Staatsoper in „Hippolyte et Aricie“ unter Sir Simon Rattle.
Do, 21. Mai 2026 11:15 Uhr
Musik in Kirchen
Martin Begemann
Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Do, 21. Mai 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen
Il Parrasio
Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Do, 21. Mai 2026 15:00 Uhr
Konzert
Staatskapelle Halle, Andreas Wolf
Werke von J. Strauss, Lehár, Millöcker, Zeller & Kalmán
Do, 21. Mai 2026 16:00 Uhr
Kinder & Jugend
Kopfüber und Landunter
Internationale Barocktage Stift Melk
Do, 21. Mai 2026 16:30 Uhr
Musik in Kirchen


