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Verdi: Luisa Miller

Armes Mädchen liebt reichen Königssohn – im Märchen findet diese Konstellation oft zu einem glücklichen Ausgang. In Giuseppe Verdis Oper „Luisa Miller“ jedoch endet sie tödlich. Vorlage für das Musikdrama ist Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“: Die Soldatentochter Luisa führt eine heimliche Beziehung mit Rodolfo, dem Sohn des örtlichen Grafen. Doch auch der intrigante Schlossverwalter mit dem programmatischen Namen „Wurm“ ist in die junge Miller verliebt und zwingt sie dazu, öffentlich ihrer Leidenschaft für Rodolfo abzuschwören. Das Drama in drei Akten mit den Titeln „Liebe – Intrige – Gift“ endet schließlich mit dem verzweifelten Selbstmord der beiden jungen Liebenden. Den virtuos-dramatischen Koloraturpart der Titelrolle übernimmt in der Neuproduktion der Wiener Staatsoper Nadine Sierra. Die amerikanische Sopranistin ist regelmäßig an bedeutenden Häusern wie der Met in New York und der Scala in Mailand mit Verdis bekanntesten Partien zu erleben. In Wien begeisterte sie in der vergangenen Saison als „Juliette“ in Gounods „Roméo et Juliette“. Die musikalische Leitung übernimmt Michele Mariotti, seit 2022 Musikdirektor der Römischen Oper. Sein Regiedebüt an der Staatsoper gibt Philipp Grigorian, der auch das Bühnenbild gestaltet.

Interpreten

Roberto Tagliavini (Graf von Walter)
Freddie De Tommaso (Rodolfo)
Daria Sushkova (Federica)
Marko Mimica (Wurm)
George Petean (Miller)
Nadine Sierra (Luisa)
Teresa Sales Rebordão (Laura)
Adrian Autard (Ein Bauer)
Michele Mariotti (Leitung)
Philipp Grigorian (Regie)

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