Allmählich lichtet sich der Nebel in Thomas Adès’ Chaconne „Dawn“ und bahnt dem Ohr den Weg zu einem sich langsam öffnenden Klang. Der minimalistische Ansatz des Werks weicht der reichen Melodik in Schuberts Ballettmusik aus „Rosamunde“. Danach gehört die Bühne dem musikalischen Weltenschöpfer Gustav Mahler, der seine fünfte Sinfonie mit einem Trauermarsch beginnt, den Hörer durch die Höhen und Tiefen des Lebens bugsiert und mit einer erlösenden Choral-Apotheose schließt.
TfN-Philharmonie, Florian Ziemen (Leitung)
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