Elstern zählen zu den neugierigsten und intelligentesten Singvögeln der Erde. Als Teil ihres ausgeprägten Sozialverhaltens machen die Männchen dem Weibchen eine Art Brautgeschenk. Dass es die schwarz-weiß-gefiederten Piepmätze dabei auf alles, was glitzert, abgesehen haben, brachte ihnen beim Menschen den ornithologisch ungerechtfertigten Ruf des Diebes ein. Für das liebestaumelnde Dienstmädchen Ninetta wird ein so vom Vogel entwendeter Silberlöffel jedoch zum Verhängnis. Des Diebstahls bezichtigt, droht ihr die Todesstrafe. Dass Rossinis klangschöne Opera semiseria von der „diebischen Elster“ dennoch glücklich endet, versteht sich fast von selbst. In Bielefeld inszeniert die mallorquinische Regisseurin Ana Cuéllar.
Rossini: La gazza ladra
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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