Kaum ein Werk steht so exemplarisch für die Aufklärung auf der Opernbühne und für die Gattung selbst wie „Die Zauberflöte“. Darin stehen Märchen, Philosophie und Volkstheater in einem ebenso unterhaltsamen wie vieldeutigen Gleichgewicht: Prinz Tamino begibt sich auf eine Prüfungsreise, begleitet vom vogelbunten Papageno, der für die Komik sorgt. Über diesen thronen die Königin der Nacht und Sarastro, die derweil um Macht, Erkenntnis und Wahrheit ringen. In Mainz ist Dominik Wilgenbus’ Inszenierung eingebettet in ein besonderes Mozart-Jahr. Denn 2026 jährt sich der Geburtstag des Komponisten zum 250. Mal, was zu einer auffälligen Dichte an Neuinszenierungen führt. Einmal mehr erweist sich „Die Zauberflöte“ als zeitloses Experimentierfeld.
Mozart: Die Zauberflöte
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