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Rezension Mischa Maisky – Adagietto

Lieblingsstücke

Auf diesem Album hat Starcellist Mischka Maisky seine ganz persönliche Playlist zusammengestellt.

vonEcki Ramón Weber,

Gewissermaßen seine persönliche Playlist zusammengestellt hat Starcellist Mischa Maisky auf seinem aktuellen Album. Mit Kammer-Arrangements des Adagietto aus Mahlers Fünfter, von Sätzen aus Bach-Konzerten, Adaptionen aus Opern von Mozart, Massenet und Saint-Saëns und vielem mehr. Wer kann Maisky das verdenken, gerne möchte man mal seine Lieblingsstücke aneinandergereiht hören, sei es bei der Hausarbeit, sei es beim Schwelgen oder Träumen. Für seine Auswahl hat sich Maisky mit seinen Kindern und mit Freunden wie Martha Argerich und Janine Jansen zusammengetan. Puristen dürften mäkeln. Angesichts der Arrangements, der subjektiven Interpretation, der eigenwilligen Herangehensweise. Aber mit siebzig Jahren muss ein Musiker wie Mischa Maisky keinem mehr etwas beweisen. Gespielt wird mit Leidenschaft, und diese betörende Zusammenstellung im langsamen Tempo eignet sich hervorragend für die besinnlichen Rückzüge im Herbst.

Adagietto
Werke von Maler, Bach, Mozart, Saint-Saëns, Massenet, Tschaikowksy, Skrjabin, Grieg, Schubert, Schumann & Brahms

Mischa Maisky, Lily Maisky, Sascha Maisky, Julian Rachlin, Janine Jansen, Martha Argerich u. a.
Deutsche Grammophon

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