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Rezension Isabelle Faust – Mozart: Violinsonaten

Mozart zeitgemäß

Auf historischen Instrumenten schließen Isabelle Faust und Alexander Melnikov ihre nuancenreiche und spannungsvolle Betrachtung von Mozarts Violinsonaten ab.

vonEcki Ramón Weber,

Wenn zwei Klassikstars, die nicht bloß für den Markt gehypt werden, sondern wirklich künstlerisch etwas zu sagen haben, zu einem ambitionierten Projekt zusammenfinden, dürfte dies absolut beglückend werden. Isabelle Faust und Alexander Melnikov spielen die Sonaten für Violine und Klavier von Mozart auf historischen Instrumenten. Faust auf einer „Dornröschen“-Stradivari von 1704 und Melnikov auf einem Hammerklavier, wie es zu Mozarts Epoche gebräuchlich war. Mittlerweile sind Faust und Melnikov beim vierten Album ihres Vorhabens angelangt. Auch hier zaubern sie wieder unaufhörlich, dringen in neue Farb- und Ausdruckbereiche vor, schlüsseln neugierig und fantasievoll die Stücke Mozarts aus unterschiedlichen Schaffensphasen mit überraschenden Nuancen und Klangwerten auf, gestalten höchst individuell markante Details. Dieser Abschluss ihrer Mozart-Reihe ist nochmals ein großer Wurf. Den Ideenreichtum Mozarts setzen beide kongenial um.

Mozart: Violinsonaten KV 296, 303, 380 & 481

Isabelle Faust (Violine), Alexander Melnikov (Hammerflügel)
harmonia mundi

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