Kürzlich aufgetauchtes Orchestermaterial deutet darauf hin, dass das Konzert für Violine, Klavier und Orchester des 14jährigen Wunderkindes Felix Mendelssohn auch als Version mit Blechbläsern und Pauken existierte. Eine rekonstruierte Fassung hat nun die Camerata Bern sehr inspiriert eingespielt. Die Solisten Antje Weithaas und Alexander Lonquich treten in einen Dialog auf Augenhöhe. Betörend ist auch die Aufnahme eines Werks aus Mendelssohns Reifezeit, des zweiten Streichquintetts in einer Version für Streichorchester. Die Camerata Bern macht daraus spannende Orchestermusik mit markanten Spannungsbögen und weiträumig angelegten dramatischen Entwicklungen.
CD-Rezension Antje Weithaas
Früher und später Mendelssohn
Die Camerata Bern mit Antje Weithaas und Alexander Lonquich spielen einen inspirierenden Mendelssohn
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Alexander Lonquich, geboren 1960 in Trier, ist ein deutscher Pianist, Kammermusiker und Dirigent. Seine musikalische Ausbildung erhielt er unter anderem bei Paul Badura-Skoda, Andrzej Jasiński und Ilonka Deckers-Küszler. Den Auftakt zu seiner internationalen Laufbahn gab er als 16-Jähriger mit dem Gewinn des…
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Die deutsche Geigerin Antje Weithaas, 1966 im brandenburgischen Guben geboren, entdeckte bereits im Alter von vier Jahren die Violine für sich. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie seit 2004 als Professorin unterrichtet. Internationale…
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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