Christoph Willibald Gluck (*2. Juli 1714 in Erasbach; † 15. November in Wien) gilt heute aufgrund seiner Leistungen im Opernfach ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Komponisten des Genres. Mit der von ihm angestoßenen, als Opernreform bekannt gewordenen Bestrebung, die Opernformen der Opera seria und der Opera buffa wieder zu ihrem Ursprung zu führen, revolutionierte er die vorab herrschenden Konventionen – zugleich beeinflusste er nachfolgende Opernkomponisten maßgeblich. Den Grundstein seiner Opernkarriere legte er nach einem erfolglosen Logik- und Mathematikstudium im Jahr 1737 in Mailand, wo er von Giovanni Battista Sammartini zum Komponisten ausgebildet wurde und mit seinen ersten, der Opera seria zugerechneten Werken bereits nach kurzer Zeit größere Erfolge feierte. Es folgte eine Kapellmeisterstelle in Wien, in deren Zeit er sich immer mehr der französischen Opéra-comique zuwandte, dazu längere Aufenthalte in Paris, um seine neuen Opernbestrebungen auch in Frankreich zu etablieren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in Wien. Neben rund fünfzig Opern, darunter seine bekanntesten Werke „Orfeo ed Euridice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Paride ed Elena“, hinterließ er zahlreiche Ballette, Instrumentalkompositionen und geistliche Werke.
Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Gluck

Termine
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Sa, 11. April 2026 19:30 Uhr
Luzerner Theater, LuzernMusiktheater
Die Lieben der Berenice
Elvira Margarian (Sopran), Eyrún Unnarsdóttir (Sopran), Solenn‘ Lavanant Linke (Mezzosopran), Robert Maszl (Tenor), Piero Regis (Tenor), Andreas Spering/Giulio de Nardo (Leitung), Anton Lachky (Choreografie)
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So, 12. April 2026 18:00 Uhr
(Theaterzelt)Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice
Iestyn Morris (Orfeo), Hannah Beutler (Euridice), Haruna Yamazaki (Amor), Lorenz Höß (Leitung), Inga Schulte (Regie)
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Musiktheater
Gluck: Iphigénie en Tauride
Maeve Höglund (Iphigenie), Timothy Connor (Orest), Sahel Salam (Pylades), Juan Orozco (Agamemnon & Thoas), Cassandra Wright (Klytämnestra & Diana), André de Ridder (Leitung), Caterina Cianfarini (Regie)
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Di, 14. April 2026 19:00 Uhr
(Theaterzelt)Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice
Iestyn Morris (Orfeo), Hannah Beutler (Euridice), Haruna Yamazaki (Amor), Lorenz Höß (Leitung), Inga Schulte (Regie)
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Mi, 15. April 2026 19:30 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, WiesbadenKonzert
Josefine Mindus, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Attilio Cremonesi
Gluck: Tanz der Furien aus „Don Juan“, Kraus: Sinfonie c-Moll, C. P. E. Bach: Sinfonie D-Dur, Haydn: Sinfonie Nr. 63 C-Dur u. a.
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Do, 16. April 2026 19:00 Uhr
(Theaterzelt)Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice
Iestyn Morris (Orfeo), Hannah Beutler (Euridice), Haruna Yamazaki (Amor), Lorenz Höß (Leitung), Inga Schulte (Regie)
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So, 19. April 2026 15:00 Uhr
Luzerner Theater, LuzernMusiktheater
Die Lieben der Berenice
Elvira Margarian (Sopran), Eyrún Unnarsdóttir (Sopran), Solenn‘ Lavanant Linke (Mezzosopran), Robert Maszl (Tenor), Piero Regis (Tenor), Andreas Spering/Giulio de Nardo (Leitung), Anton Lachky (Choreografie)
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Mo, 20. April 2026 19:00 Uhr
(Theaterzelt)Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice
Iestyn Morris (Orfeo), Hannah Beutler (Euridice), Haruna Yamazaki (Amor), Lorenz Höß (Leitung), Inga Schulte (Regie)
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So, 26. April 2026 18:00 Uhr
(Theaterzelt)Musiktheater
Gluck: Orfeo ed Euridice
Iestyn Morris (Orfeo), Hannah Beutler (Euridice), Haruna Yamazaki (Amor), Lorenz Höß (Leitung), Inga Schulte (Regie)
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Fr, 01. Mai 2026 19:30 Uhr
Luzerner Theater, LuzernMusiktheater
Die Lieben der Berenice
Elvira Margarian (Sopran), Eyrún Unnarsdóttir (Sopran), Solenn‘ Lavanant Linke (Mezzosopran), Robert Maszl (Tenor), Piero Regis (Tenor), Andreas Spering/Giulio de Nardo (Leitung), Anton Lachky (Choreografie)
Artikel
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Internationale Gluck-Festspiele Nürnberg 2024
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Rezension Jakub Józef Orliński – Gluck: Orfeo ed Euridice
Bravouröse Deutung
Glucks „Orfeo ed Euridice“ wird mit Jakub Józef Orliński und Elsa Dreisig in den Titelpartien in allen Schattierungen durchdrungen.
Werke
Leider konnten wir keine Werke finden.
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