In Genua steigt der Korsar Simon Boccanegra zum Dogen auf – ein politischer Triumph, überschattet von persönlichem Verlust. Seine Geliebte stirbt, die gemeinsame Tochter Maria bleibt verschollen. Jahre später begegnet er der jungen Frau wieder, ohne ihre wahre Identität zu erkennen. Während alte Feindschaften aufbrechen und rivalisierende Parteien die Stadt erschüttern, verdichten sich Intrigen und Machtkämpfe zu einem existenziellen Drama, in dem Politik und privates Schicksal unauflöslich ineinandergreifen. Versöhnung scheint erst im Angesicht des Todes möglich. In einer konzertanten Aufführung präsentiert das Münchner Rundfunkorchester unter Ivan Repušić das Werk mit George Petean in der Titelpartie und Eleonora Buratto als Maria.
Verdi: Simon Boccanegra (konzertant)
Auch interessant
-
„So schön, dass ich heulen könnte“
Martin Lehmann hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass er weiß, wer singt.
Klassik in Ihrer Stadt
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!



