Wenn musikalische Verdi-Kompetenz auf eine markante Regiehandschrift trifft, könnte dieser „Rigoletto“ mehr werden als eine gewöhnliche Repertoire-Premiere: Im März bringt die Bayerische Staatsoper eine Neuinszenierung der populären Oper heraus, geprägt von der polnischen Schauspielerin und Regisseurin Barbara Wysocka. Geboren in Warschau, studierte sie zunächst Violine an der Hochschule für Musik Freiburg und anschließend Regie sowie Schauspiel an der Theaterhochschule Krakau. Mittlerweile hat sie sich als Opernregisseurin einen Namen gemacht und überzeugt mit einem präzisen, multimedialen Ansatz, der Klassiker neu deutet. Gerade diese Oper des berühmtesten Komponisten Italiens lädt zu aktuellen Interpretationen ein: Die Geschichte des Hofnarren Rigoletto ist eine Parabel über Macht und Machtmissbrauch, die sich an Victor Hugos Melodrama „Le roi s’amuse“ anlehnt. Giuseppe Verdi hat die Tragik der Figuren und das düstere Finale in unvergessliche Arien übersetzt, die zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen. Am Pult steht Maurizio Benini, international gefragter Dirigent für italienische Opernmusik.
Verdi: Rigoletto
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