Geistliche Musik schrieb Giuseppe Verdi kaum. Das „Libera me“ als Beitrag zur „Messa per Rossini“, das später zur Keimzelle seines Requiem werden sollte, bildet eine erste Ausnahme. Es verwundert daher kaum, dass Verdis Totenmesse deutliche Anleihen an der theatralen, überwältigenden Chorsprache der Oper nimmt. Für den Essener GMD Andrea Sanguineti ist dies das ideale Werk, vereint es doch seine Liebe zur Spätromantik mit der profunden Kenntnis der italienischen Oper. Mit einer solchen debütierte der Italiener Jahre vor seiner Festanstellung beim Essener Publikum.
Verdi: Requiem
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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