Eine rasante, moderne und zugleich die Traditionen seiner böhmischen Heimat wahrende Wegmarke setzte der in Prag geborene Jindřich Feld mit seinem Flötenkonzert, das er 1954 auf Anregung des Soloflötisten der Tschechischen Philharmonie komponierte. In gleicher Funktion ist heute Tatjana Ruhland beim SWR Symphonieorchester tätig. Sie bringt das Konzert, dessen Orchesterpart ganz auf Bläser verzichtet und neben Streichern noch Klavier, Harfe und Schlagwerk vorsieht, nach Gera und Altenburg. Auf böhmische Melodien griff auch Antonín Dvořák in seiner eingängigen neunten Sinfonie zurück, wenngleich sie während eines Amerika-Aufenthalts entstand.
Philharmonisches Orchester Altenburg Gera, Ruben Gazarian (Leitung)
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