Die Krypta der Hauptkirche St. Michaelis ist nicht nur ein Kellergewölbe, sondern auch ein Friedhof. Mehr als 2000 Menschen wurden hier bestattet, darunter auch die Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Mattheson. Doch hier konnten auch viele Leben gerettet werden, zum Beispiel während der Bombennächte 1943. So ist die Krypta Zufluchtsort, Gedenkstätte – und mittlerweile ein geschätzter Konzertsaal. Die Akustik in der größten Krypta Norddeutschlands ist prädestiniert für Kammermusik aller Art. Einmal im Monat erklingt hier die Vielfalt der Instrumente und Stimmen in der Reihe „Kryptakonzerte“, im Mai mit einem abwechslungsreichen Programm von Mozart bis Spohr. Mitglieder der Hamburger Camerata erfüllen die alten Gemäuer mit lebendigen Klängen.
Ulrike Höfs (Flöte), Johann-Peter Taferner (Klarinette), David Spranger (Fagott), Friedrich Müller (Horn), Lisa Schumann (Violine), Hila Karni (Violoncello), Severin von Eckardstein (Klavier)
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