Mit „Das Spielwerk und die Prinzessin“ bringen die Bühnen Halle ein selten gespieltes Juwel des spätromantischen Expressionismus zur Aufführung. Franz Schreker fungierte als Komponist und Librettist in Personalunion für diese klangopulente Oper in einem Vorspiel und zwei Akten. Regisseurin Nele Lindemann widmet sich der rätselhaften Geschichte um ein mechanisches Wunderwerk, das imstande ist, auf die Gefühle der Menschen einzuwirken, und eine Prinzessin, die an ihrer emotionalen Kälte zu zerbrechen droht. Lindemann, die unter anderem mit Sibylle Berg zusammenarbeitete, hat sich zuletzt an renommierten Schauspielhäusern wie dem Badischen Staatstheater Karlsruhe präsentiert. Nun debütiert sie im Musiktheater.
Schreker: Das Spielwerk und die Prinzessin
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