Wie kaum ein anderes Datum der Dresdner Stadtgeschichte hat sich der 13. Februar 1945 in das kollektive Gedächtnis seiner Bürger eingeschrieben. In jener Nacht wurde die Stadt nahezu vollständig zerstört und Zehntausende Menschen verloren ihr Leben. Im Zeichen dieses Erinnerns gestaltet die Staatskapelle Dresden genau achtzig Jahre später ihr sechstes Sinfoniekonzert. Chefdirigent Daniele Gatti stellt dafür Igor Strawinskys asketische „Messe“ neben Anton Bruckners neunte Sinfonie – ein unvollendetes Vermächtnis zwischen Klage, innerer Sammlung und metaphysischer Hoffnung. Musik wird hier zum Raum von Stille und existenzieller Verdichtung.
Sächsische Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti (Leitung)
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