Werke südamerikanischer Komponisten sind auf europäischen Spielplänen selten. Umso spannender ist die Wiederentdeckung der Oper „Alma“ des Brasilianers Claudio Santoro, eines Zeitgenossen Heitor Villa-Lobos, die Christiane Iven am Anhaltinischen Theater Dessau inszeniert. Die Oper erzählt vom Schicksal der jungen Alma aus einfachen Verhältnissen in São Paulo. Aus obsessiver Liebe zu dem Gigolo Mauro gerät sie in die Prostitution und in völlige Abhängigkeit. Ihr Doppelleben verheimlicht sie vor ihrem Großvater Lucas und vor João do Carmo, einem armen Telegrafisten, der sie liebt. Als Alma schwanger und verstoßen wird, nimmt João sie auf. So bestimmt ihre Vergangenheit das Schicksal des Paares.
Santoro: Alma
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