„Es war Dein Bild, das ich in ,Kát’a Kabanová‘ sah, als ich die Oper komponierte“, schrieb Leoš Janáček in einem der über siebenhundert Briefe an seine angebetete Muse Kamila Stösslová. Obwohl beide verheiratet waren und sie, fast vierzig Jahre jünger, die Zuneigung nur mäßig erwiderte, war der Komponist wie besessen von ihr. Mit „Kát’a Kabanová“ widmete Janáček ihr eines seiner Meisterwerke. Darin wirft sich die namensgebende Protagonistin aufgrund gesellschaftlicher Zwänge am Ende in die Wolga. Ein echter Liebesbeweis. (AS)
Janáček: Katja Kabanowa
Auch interessant
-
„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
Klassik in Ihrer Stadt
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!


