Orchesterfarben, eindringliche Melodien und die feine Abstimmung von Soli und Ensemble-Szenen machen die Opern von Charles Gounod auf unseren Bühnen so beliebt. Im Repertoire behaupten sich jedoch nur sein „Faust“ und das Liebesdrama „Roméo et Juliette“. Es wird Zeit, weitere der insgesamt zwölf Opern des französischen Komponisten ins Bewusstsein zu rücken, dachte sich die Deutsche Oper am Rhein. Die Duisburger Philharmoniker unter Hendrik Vestmann und ein hervorragendes Sängerensemble interpretieren die Geschichte der „Königin von Saba“, die Gounod 1862 als Grand opéra komponierte. Die sagenumwobene Titelfigur verführt Künstler- und Herrscherseelen – auch in konzertanter Form, nicht zuletzt dank der rauschhaften Musik.
Gounod: Die Königin von Saba (konzertant)
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