„Sie gehören zu einer winzigen Handvoll zeitloser Giganten, die uns staunend jubeln oder ungläubig verstummen lassen, so unerreichbar sind Sie in der flammenden Ausstrahlung Ihres Genies“, schrieb Boris Giltburg einmal in einem fiktiven Brief an Beethoven. Verstummt ist der Pianist freilich nicht. Vielmehr hat er sich in den vergangenen Jahren als souveräner, stilkundiger und mitunter auch humorvoller Fürsprecher Beethovens erwiesen, alle 32 Sonaten und fünf Klavierkonzerte aufgenommen und immer wieder live gespielt. Majestätischer Jubel und intime Klangrede vereinen sich exemplarisch in Beethovens „Emperor“-Konzert, mit dem Giltburg zehn Jahre nach seiner Residenz zu den Duisburger Philharmonikern zurückkehrt.
Boris Giltburg (Klavier), Duisburger Philharmoniker, Roderick Cox (Leitung)
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