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CD-Rezension Fabrizio Ventura dirigiert Alfredo Casella

Effektvolle Bildsprache

Anlässlich des 70. Todestages widmet sich Fabrizio Ventura in dieser Einspielung der zweiten Sinfonie des italienischen Komponisten Alfredo Casella

vonJohann Buddecke,

Dass die Musik Alfredo Casellas, verglichen mit seinem Heimatland Italien, in Deutschland völlig zu Unrecht nur einer Handvoll Klassikliebhabern bekannt ist, beweist diese CD-Produktion. Fabrizio Ventura, Chefdirigent des Sinfonieorchesters Münster, widmet sich anlässlich des 70. Todestages des Komponisten in dieser Einspielung der zweiten Sinfonie und der sinfonischen Fragmente aus der Oper „La Donna Serpente“ seines Landsmannes, die musikalisch an der Schwelle von der Spätromanik zur Moderne stehen. Ventura beweist dabei sein Gespür für die effektvolle Bildsprache der Musik, die im Falle der zweiten Sinfonie zweifelsfrei den noch von jugendlicher Unerschrockenheit geleiteten Casella zeigt. Der transparente Orchesterklang, die dynamischen Konturen, die gerade im Kopfsatz der Sinfonie detailliert herausgearbeitet sind, setzen die wirkungsvolle Instrumentierung eindrucksvoll in Szene – ohne jedoch die italienische Leichtigkeit aus den Augen zu verlieren.

Casella: Sinfonie Nr. 2 op. 12 & Sinfonische Fragmente aus „La donna serpente“ op. 50

Sinfonieorchester Münster, Fabrizio Ventura (Leitung)
Ars Produktion

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