„Wohin?“ zitiert der CD-Titel das Lied Franz Schuberts, das David Theodor Schmidt neben vier anderen Schubert-Liedern in der überraschend subtilen und gar nicht effekthaschenden Bearbeitung von Franz Liszt spielt. Ein ebenso schöner wie tiefsinniger Auftakt zum Hauptwerk des Programms: Schumanns Kreisleriana, die der junge Pianist aus Erlangen mit viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl in all ihren Facetten zeigt. Schmidt findet den richtigen Ton für die grüblerische Tiefe, aber auch fürs rastlose Drängen und Suchen. Er vermeidet unnötige Effekte und Brillanz und beeindruckt um so mehr mit seinem souveränen, klangschönen und leuchtenden Spiel.
CD-Rezension David Theodor Schmidt
Reise mit Tiefgang
Der Pianist David Theodor Schmidt spielt Schubert und Schumann
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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