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TV-Tipp 3sat 31.8.: Der Fliegende Holländer – Oper im Steinbruch

Nordische Schauergeschichte

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen bereitet erstmals Wagners „Der fliegende Holländer“ die Bühne. 3sat zeigt eine Aufzeichnung im TV.

vonJan-Hendrik Maier,

„Steuermann, lass die Wacht!“, singen die Seeleute zu Beginn des letzten Akts in Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ – ein Chor, dessen Melodie nicht nur eingefleischte Wagnerianer mitsummen können. Bei der Oper im Steinbruch im österreichischen St. Margarethen war das romantische Werk um den verdammten, titelgebenden Geisterkapitän, den Kaufmann Daland und dessen Tochter Senta, dessen Handlung alsbald einen tosenden Strudel um Themen wie Fluch, Liebe und Erlösung entfacht, erstmals zu erleben. Für die Inszenierung zeichnet der Wagner-erfahrene Philipp M. Krenn verantwortlich.

Momme Hinrichs nutzt für seine spektakulären Bühnenkulissen die topografischen Begebenheiten von Europas größter Naturbühne aus. So ragt etwa ein kleines Fischerdorf samt Leuchtturm auf einer Klippe über der Bühne, riesige künstliche Wellen schaffen überdies den Rahmen für die Ankunft des Geisterschiffs. Ausgeklügelte Illuminationen sorgen für zusätzliche Immersion.

Auf der musikalischen Habenseite sind Bariton George Gagnidze als fliegender Holländer, Sopranistin Elisabeth Teige als Senta und Bass Liang Li als Daland zu verbuchen. Es spielt das Piedra Festivalorchester unter der Leitung von Patrick Lange.

3sat zeigt heute Vormittag um 10:15 Uhr eine Aufzeichnung vom Festival Oper im Steinbruch St. Margarethen.

concerti-Tipp:

Wagner: Der fliegende Holländer aus der Oper im Steinbruch St. Margarethen
Mit George Gagnidze, Elisabeth Teige, Liang Li, Philharmonia Chor Wien, Piedra Festivalorchester, Patrick Lange
So. 31.8., 10:15 Uhr
3sat

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