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Anne-Sophie Mutter spielt Tschaikowskys Violinkonzert

Tänzerische Lebensfreude

Weltstar Anne-Sophie Mutter geht erstmals mit Karina Canellakis auf Europa-Tournee. Auf dem Programm stehen Beethoven, Tschaikowsky und Sibelius.

vonJan-Hendrik Maier,

2026 feiert Anne-Sophie Mutter ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Peter Tschaikowskys Violinkonzert markiert dabei spätestens seit ihrer legendären Aufnahme mit Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern 1988 einen unumstößlichen Fixpunkt ihres Repertoires. Nun geht die 62-jährige Ausnahmekünstlerin mit dem romantischen Meisterwerk, das sie ob seiner immensen technischen Schwierigkeit einmal mit einer Partie Tennis in Wimbledon verglichen hat, auf Europa-Tournee. Zum ersten Mal begleitet sie dabei die Dirigentin – und ausgebildete Geigerin – Karina Canellakis. Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra präsentieren sie die Ecken und Kanten des Konzerts, in dem Seelentiefe und Lebensfreude zum Ausdruck kommen.

Eindrucksvolle Episode aus Finnlands Nationalepos

Mystisch wird es hingegen in Jean Sibelius’ „Pohjolas Tochter“, einer klangmalerischen Vertonung der gleichnamigen Episode aus dem finnischen Nationalepos „Kalevala“. Dunkel und beschwörend lässt Sibelius zunächst den greisen, wandernden Helden Väinämöinen in Erscheinung treten. Als er im hohen Norden auf eine wunderschöne junge Frau trifft, klaren sich sein Verstand und die Musik auf. Väinämöinen will die engelshafte Gestalt zur Partnerin. Beißende Dissonanzen verraten jedoch rasch, dass die Geschichte nicht glücklich enden wird. Den Abend rundet Beethovens lebensfrohe und tänzerische siebte Sinfonie.

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