Jede Epoche entwickelt ihre bevorzugten Themenkreise. Besingt die frühe Romantik noch die Liebe des kleinen Menschen zur übermächtigen Natur, so findet die Spätromantik, getrieben von der Faszination des seelischen Innern, im Traum einen nahezu grenzenlosen metaphysischen Zufluchtsort. Er steht für das Unbewusste, das Verborgene und nach innen Gewandte, eröffnet Räume des Irrealen, Fantastischen und Bedrohlichen und stellt sich dem Träumenden nicht selten in Momenten äußerster Anspannung oder existenzieller Nähe zum Tod ein. Ein zentraler Gefährte ist dabei die Nacht, die dem Traum seinen atmosphärischen Rahmen verleiht. Mit Liedern von Richard Wagner, Richard Strauss und Alexander Zemlinsky erkunden Bariton Andrè Schuen und sein langjähriger Klavierpartner Daniel Heide dieses Spannungsfeld zwischen schillernden Visionen und beklemmend realen Albträumen. Wer im Februar den Liederabend mit Andrè Schuen im Berliner Pierre Boulez Saal zeitlich nicht schafft, hat nach kurzer Pause im April in Graz, Stuttgart oder Bonn die Chance, in diese Traumwelt zwischen Fantastik und Neurose einzutauchen.
Andrè Schuen und Daniel Heide zwischen Albtraum und Ekstase
Eintauchen in die Traumwelt der Spätromantik
Bariton Andrè Schuen und sein Liedbegleiter Daniel Heide erforschen Traum, Fantastik und das Unbewusste im spätromantischen Lied.
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1984 in La Val, Südtirol, geboren, wuchs Andrè Schuen in einer musikalischen Familie auf. Er studierte Solo-, Lied- und Oratoriengesang am Mozarteum in Salzburg, zudem besuchte er Meisterkurse unter anderem bei Brigitte Fassbaender und Sir Thomas Allen. 2006 sang er erstmals bei…
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Daniel Heide ist Liedbegleiter aus Überzeugung und leidenschaftlicher Kämpfer wenn es um die Wertschätzung seines Berufsstandes geht. 1976 in Weimar geboren, erhielt er früh Klavierunterricht und fokussierte bereits im Studium sein Interesse für die Kammermusik und das Liedgenre. Es folgten zahlreiche Teilnahmen…
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Termine
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Musiktheater
Wagner: Tannhäuser
Christof Fischesser (Herrmann, Landgraf von Thüringen), Eric Cutler (Tannhäuser), Andrè Schuen (Wolfram von Eschenbach), Andrew Moore (Biterolf), Christina Nilsson (Elisabeth), Rachael Wilson (Venus), Johan Krogius (Walther von der Vogelweide), Nathan Haller (Heinrich der Schreiber), Markus Poschner (Leitung), Thorleifur Arnarsson (Regie)
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Konzert
Andrè Schuen, Julius Drake
Schumann: Liederkreis op. 24 & Dichterliebe op. 48
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Konzert
Nikola Hillebrand, Andrè Schuen, Julius Drake
Werke von Schumann & Brahms
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Konzert
Andrè Schuen, Wiener Symphoniker, Petr Popelka
Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5, Des Knaben Wunderhorn (Auswahl)
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Konzert
Andrè Schuen, Wiener Symphoniker, Petr Popelka, Barbara Rett
Mahler: Sinfonie Nr. 5, Des Knaben Wunderhorn (Auswahl)
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Konzert
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile I-III)
Grafenegg Jahreszeitenklänge
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Konzert
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile I-III)
Grafenegg Jahreszeitenklänge
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Konzert
Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Christina Landshamer (Sopran), Catriona Morison (Mezzosopran), Maximilian Schmitt (Tenor), Andrè Schuen (Bariton), Wiener Singakademie, Wiener Symphoniker, Manfred Honeck (Leitung)
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Im Lyrischen Salon singt Bariton Andrè Schuen Lieder von Wagner, Strauss und Zemlinksy.
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Interview Andrè Schuen
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Rezensionen
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