Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war Sohn eines Geigers an der Markuskirche in Venedig. Er nahm Geigenunterricht bei Giovanni Legrenzi. 1703 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner roten Haare wurde er auch „Il prete rosso“ genannt. 1707 bis 1713 lebte er wahrscheinlich in Mantua. Ab 1716 wirkte er als Lehrer und Komponist am venizianischen Mädchenkonservatorium „Ospedale della Pietà“. Zwischenzeitlich unternahm er viele Konzertreisen. 1740 reiste er nach Wien, wo er im Jahr darauf verstarb. Bald nach seinem Tod geriet er in Vergessenheit und seine Werke wurden erst ab etwa 1925 wiederentdeckt. So hat er unter anderem über 300 Instrumentalkonzerte für fast alle im Barock verwendeten Instrumente geschrieben.
Antonio Vivaldi
Antonio Vivaldi

Termine
-
Mi, 22. April 2026 19:30 Uhr
König Albert Theater, Bad ElsterKonzert
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Chursächsische Streichersolisten, Denis Kriger (Violine & Leitung), Stefan Büchner (Violine & Leitung), Georg Stahl (Moderation)
-
Konzert
Vivaldi: Il Giustino RV 717 (konzertant)
Christophe Dumaux (Giustino), Olivia Vermeulen (Anastasio), Kateryna Kasper (Arianna), Robin Johannsen (Leocasta), Siyabonga Maqungo (Vitaliano), Kristina Hammarström (Andronico), Mark Milhofer (Amanzio), Francesc Ortega Martí (Polidarte), Freiburger Barockorchester, René Jacobs (Leitung)
-
Do, 23. April 2026 20:00 Uhr
Kulturfabrik, KrefeldKonzert
Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker, Mihkel Kütson
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten, Piazzolla/Desyatnikov: Las cuatro estaciones porteñas
-
Konzert
Julia Lezhneva, Luca Pianca
Internationale Händel-Festspiele Göttingen
-
So, 26. April 2026 11:00 Uhr
Gare du Nord, BaselKinder & Jugend
Vivaldis Gummistiefel
Katharina Heutjer (Violine), Eva Saladin (Violine), Germán Echeverri (Violine), Claudio Rado (Violine), La Cetra Barockorchester, Salome Im Hof (Regie)
-
So, 26. April 2026 14:30 Uhr
Gare du Nord, BaselKinder & Jugend
Vivaldis Gummistiefel
Katharina Heutjer (Violine), Eva Saladin (Violine), Germán Echeverri (Violine), Claudio Rado (Violine), La Cetra Barockorchester, Salome Im Hof (Regie)
-
So, 26. April 2026 16:30 Uhr
Tonhalle Düsseldorf, DüsseldorfKonzert
Jonian Ilias Kadesha, Chaarts Chamber Artists, Maxi Schafroth
Vivaldi: Due Sinfonie & Concerto D-Dur RV 208, Strawinsky: Suite italienne, Wolf: Italienische Serenade G-Dur, Sollima: Violoncelles vibrez!
-
Termintipp
So, 26. April 2026 17:00 Uhr
Zentrum Paul Klee, Bern(Auditorium)Konzert
Il giardino d’amore
Nuria Rial (Sopran), Maurice Steger (Blockflöte), Julia Schröder (Violine), Ekachai Maskulrat (Violoncello), Sebastian Wienand (Cembalo), Azul Lima (Theorbe)
-
Termintipp
So, 26. April 2026 17:00 Uhr
Theater am See, Bad SaarowKonzert
Be Baroque
Klassik am See
-
So, 26. April 2026 17:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg, NeubrandenburgKonzert
Aleksandra Opała, Polish Art Philharmonic, Michael Maciaszczyk
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten op. 8, Werke von Händel u. a.
Artikel
-
Würzburger Bachtage 2024
Feurig und leidenschaftlich
Die Würzburger Bachtage pflegen im sechsten Jahrzehnt die Musik ihres Namensgebers.
-
Opern-Kritik: Innsbrucker Festwochen – L’Olimpiade
Furioses Finale mit Vivaldi
(Innsbruck, 4.8.2023) Alessandro de Marchi überlässt seinem Nachfolger Ottavio Dantone ein glänzend wie ganzheitlich aufgestelltes Festival der Alten Musik. Vivaldis sportliche Oper betört mit Bernsteinleuchten, der aktuellen Elite von Counterstimmen und einer Regie, welche die souveräne musikalische Leitung des scheidenden Chefs in hoher Schwingungsdichte beflügelt.
-
Opern-Kritik: Staatsoper Unter den Linden Berlin – Il Giustino
Im Schicksalsrad zwischen Barock und Gegenwart
(Berlin, 20.11.2022) Augenzwinkernd verbindet Regisseurin Barbora Horáková für Vivaldis Musikdrama Versatzstücke und Stilmittel aus unterschiedlichen Epochen, Kunst und Kitsch. René Jacobs eröffnet diesjährigen Barocktage an der Berliner Staatsoper mit der Akademie für Alte Musik Berlin.
-
Interview Cecilia Bartoli
„Ich werde langsam selbst zum historischen Instrument!“
Cecilia Bartoli über Nachwuchsförderung, ihre neue Begegnung mit Vivaldi – und darüber, warum Lebenserfahrung für Sänger so außerordentlich wichtig ist.
-
Porträt Accademia Bizantina
Als wär’s ein Quartett
Die Accademia Bizantina hat von Beginn an ein ganz eigenes Klangideal – und verschreibt sich gleichzeitig der historisch informierten Aufführungspraxis.
Rezensionen
-
Rezension Amandine Beyer – Bach from Italy
Bach in der Sonne Italiens
Geigerin Amandine Beyer und Gli Incogniti demonstrieren hochinspiriert und spielfreudig, wie Bach Impulse aus Italien verarbeitete.
-
Rezension William Christie – Nei giardini d’amore
Betörend
Die Alti Hugh Cutting und Carlo Vistoli wandeln mit William Christie und Les Arts Florissants auf den glanzvollen Spuren der barocken Duokunst.
-
Rezension Janoska Ensemble – Vivaldi: Die vier Jahreszeiten im Janoska Style
Mitreißender Vivaldi
Das Janoska Ensemble interpretiert Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ eigenwillig, ekstatisch und hochvirtuos.
-
Rezension Ragnhild Hemsing – The Norwegian Seasons
Kongenial
Ragnhild Hemsing spielt Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ auf der Hardangerfiedel so schlüssig, dass der Italiener beinahe als Norweger durchginge.
-
Rezension Sophie Dervaux – Vivaldi: Fagottkonzerte
Lohnend
Agil und frisch klingen Antonio Vivaldis sonst selten gespielte Fagottkonzerte mit Sophie Dervaux und dem La Folia Barockorchester.
Werke
Leider konnten wir keine Werke finden.
-
Interview Jonas Kaufmann„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.






