Rezensionen
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Rezension Liza Ferschtman – Brahms: Violinkonzert
Gesanglich und differenziert
Anstelle von schlackiger Sinfonik setzen Liza Ferschtman und das von Elias Grandy geleitete Brussels Philharmonic in Brahms‘ Violinkonzert auf Kammermusik.
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Rezension Abel Selaocoe – Hymns of Bantu
Wegweisende Celloklänge
Das in Südafrika geborene Multitalent Abel Selaocoe beschreitet faszinierend neue Wege zwischen den Kontinenten.
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Rezension Amaryllis Quartett – Face2Face
Intensives Quartett-Spiel
Zum Auftakt seines Beethoven-Zyklus‘ stellt das Amaryllis Quartett dem Bonner Meister Béla Bartóks sechstes Streichquartett gegenüber.
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Rezension Kent Nagano – Brahms: Ein deutsches Requiem
Mehr Licht
Kent Nagano und die Hamburger Philharmoniker bilden das Premieren-Konzert von Brahms‘ Requiem vom Karfreitag 1868 nach.
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CD-Rezension Santiago Lascurain
Perfekte Sommermusik
Die perfekte CD für den Sommer: Santiago Lascurain spielt charmante Gitarrenmusik des 20. Jahrhunderts
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CD-Rezension Christian Gerhaher
Das Hohelied der Natürlichkeit
Christian Gerhaher und Gerold Huber poetisieren Lieder von Franz Schubert unter dem Titel Nachtviolen
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CD-Rezension Michael Tilson Thomas
Frisch wie am ersten Tag
Absolutes Musical-Glück: Bei dieser West Side Story springt der Funke über
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CD-Rezension Hans-Eberhard Roß
Leichtigkeit statt volle Dröhnung
Konsequent gegen die französische Tradition gebürstet: Die Orgelsinfonien Nr. 5 & 6 von Louis Vierne
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CD-Rezension Pervez Mody
Feinnervig und subtil
Hier ist ein Künstler am Werk, der sein Gefühl mit Verstand zu zügeln weiß: Pervez Mody spielt Skrjabin
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CD-Rezension Werner Ehrhardt
Grandios wie Händel, subtil wie Mozart
Kostbares Geschenk zum 300. Geburtstag – und Korrektur landläufiger Vorurteile über den frühen Gluck
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CD-Rezension Cameron Carpenter
Eine Frage des Geschmacks
Cameron Carpenter an seiner Touring Organ: Kluge musikalische Auswahl – der Klang eine Frage des Geschmacks
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CD-Rezension Evgenia Shevelyova
Ins Herz getroffen
Die russische Sopranistin Evgenia Shevelyova mit betörenden Liedern aus der Epoche vor Glinka
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CD-Rezension Artemis Quartett
Vom Staub befreit
Präzises Zusammenspiel und wechselseitige Führungsarbeit: Das Artemis Quartett erschließt sich einen vitalen Mendelssohn
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CD-Rezension Alban Gerhardt – Pfitzners: Cellokonzerte
Die drei Cellokonzerte
Alban Gerhardt hat sich Pfitzners Cellokonzerte vorgenommen: Auch er kann die einkomponierte Sprödigkeit der Stücke nicht wegzaubern
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CD-Rezension Malika Kishino
Auf den Spuren der Klänge
Natur und Schönheit: Die Japanerin Malika Kishino begibt sich für ihre Klangorganismen auf Spurensuche in der realen Welt
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CD-Rezension Arabella Steinbacher
Denkanstöße statt Gefiedel
Hinreißend: Arabella Steinbacher mit Mozarts G-Dur-Konzert, an das sie sich als Achtjährige erstmals wagte
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CD-Rezension Sir John Eliot Gardiner – Strawinsky Oedipus Rex & Apollon musagète
Schrundig und expressiv
Strawinskys Neo-Antike, eingespielt unter Sir John Eliot Gardiner: London Symphony und Monteverdi Choir überzeugen
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CD-Rezension Armonia Ensemble
Entzückender Strauss
Flucht in die Idylle: die späten Bläsersonatinen könnten sogar Strauss-Hassern gefallen
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CD-Rezension Trio Zimmermann
Ende der Diskussion
Eine runde Sache des Trio Zimmermann: Die gut gewählten Tempi tragen zum ausgewogenen Klangerlebnis bei
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DVD-Rezension Jonas Kaufmann – Verdi: Don Carlos
Jahrhundert-Carlos
Traumbesetzung und dezente Personenregie machen diesen Don Carlo zur Referenzaufnahme für Jahrzehnte
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CD-Rezension East Side Oktett
Aus der Dunkelheit zum Licht
Ein wunderbar ausladendes Stück Kammermusik, das das East Side Oktett voll schwungvoller Intensität zu vermitteln weiß
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CD-Rezension Augustin Hadelich
Sibelius liegt vorn
Überzeugend: Augustin Hadelich präsentiert zwei Violinkonzerte. Gegen das Schlachtross von Sibelius kommt Adès aber nicht an
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Rezension Khatia Buniatishvili – Motherland
Träumen mit der Katy Perry der Klassik
Khatia Buniatishvili spricht auf ihrem Album „Motherland“ von der Suche nach Geborgenheit und der Sehnsucht nach kindlicher Unbeschwertheit.
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Im Kreise der Familie
Wunderkind? Nein, dafür ist Liv Migdal schon zu „alt“ – was der Güte ihres CD-Debüts indes keinen Abbruch tut
