Frank Armbruster

Artikel
-
Unschlüssig
„Ungehörten“ Beethoven kündigt Pianist See Siang Wong für sein Album an, aber nur gelegentlich sind darauf musikalisch erbauliche Resultate zu hören.
-
Zu leicht
Während Andrea Scartazzinis Musik der Jenaer Philharmonie unter Simon Gaudenz klanglich gelingt, bleiben Mahlers Sinfonien zu unverbindlich.
-
Belebend
Das Carion Wind Quintet aus Dänemark beweist mit Werken von Mozart, Nielsen und Stivriņa einmal mehr seine Klasse als Bläserquintett.
-
Poetische Skizzen
Éric Le Sage und Frank Braley wandeln mit Reynaldo Hahns Walzer-Zyklus „Le Ruban Dénoué“ auf den Spuren der Belle Époque.
-
Glasklar strukturiert
Cembalist Christophe Rousset legt eine nahezu makellose Einspielung von Bachs mysteriösem Opus summum vor.
-
Einzigartig
In relativ kleiner Besetzung zeigen Jordi Savall und ein junges Solistenquartett Beethovens Missa Solemnis quasi kammermusikalisch.
-
Neuerer oder Traditionalist?
Das diesjährige Heidelberger Frühling Streichquartettfest verortet in Konzerten und Vorträgen Johannes Brahms im Zentrum.
-
Schatzkiste
Im Auftrag der Bratschistin Hiyoli Togawa haben dreizehn Tonschöpfer neue Preziosen zum Thema Kindheit geschaffen.
-
Heimat und Exil
Vier profilierte Liedinterpreten, darunter Tenor Ian Bostridge, loten das Thema Heimat und Exil genauestens aus.
-
Königlicher Größenwahn, psychologisch ausgeleuchtet
Das Barock-Fest „Winter in Schwetzingen“ lockt auch in diesem Jahr mit der szenischen Wiederentdeckung einer Oper von Reinhard Keiser.
-
Besinnlich
Mit melancholisch dezentem Spiel und betont warmem Klavierklang spannt Martin Stadtfeld das Spektrum barocker Wohlfühlmusik weit.
-
Exzellent
Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Canotrey behaupten sich zu Beginn ihres Bach-Kantaten-Projekts an der Spitze der historisch informierten Aufführungspraxis.
-
Tiefenscharf
Im Prager Rudolfinum hat die Tschechische Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Semyon Bychkov Mahlers „Titan“ kongenial eingespielt.
-
Wie ein Gott den Klängen Leben einhauchen
Der französische Dirigent Raphaël Pichon sucht nach dem Gleichgewicht zwischen Herz und Verstand.
-
„Die extremen Rollen sind auch die interessanten“
Simone Schneider möchte das Leben als Ensemblemitglied nicht missen. Da können ihr noch so viele Angebote internationaler Opernhäuser zufliegen.
-
Auratisch
Hypersensibel und ungemein fein differenziert im Vortrag erschließt Claire Huangci Franz Schuberts späte Klavierwerke.
-
Rückblickend
Musikalisch prägnant, technisch profund und stilsicher hält das Schumann Quartett dem Jahr 1923 den Spiegel vor.
-
Musikalisches Tagebuch
Matthias Kirschnereit begibt sich mit „Time Remembered“ auf eine pianistisch exquisite, dramaturgisch jedoch verhüllte 36-teilige Zeitreise.
-
Poetische Verzauberungskunst
Mit seiner Neuaufnahme von Henri Dutilleux‘ „Tout un monde lointain …“ reiht sich Cellist Edgar Moreau in die Spitzengruppe seines Fachs ein.
-
Klangjuwel
Zweite Neuauflage: Bereits auf ihrem Debütalbum 2004 bewies die damals 21-jährige Julia Fischer ihre enorme musikalische Reife und technische Bravour.
-
Transparent
Das Freiburger Barockorchester und Jean-Guihen Queyras differenzieren die barocke Klangrede in Haydns Cellokonzerten aus.
-
„Das Akkordeon hat sich in der Klassik etabliert“
Ksenija Sidorova über das Akkordeon als „Instrument des Jahres“, die Vielfalt des Repertoires und wieso es sich bestens für Anfänger eignet.
Klassik in Ihrer Stadt
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!




