Christoph Vratz
Artikel
-
Liedhaft und rau
Maxim Emelyanychevs vitaler Mendelssohn mit dem Scottish Chamber Orchestra fehlt trotz hohem Niveau das Alleinstellungsmerkmal.
-
Dank des Lungenvolumens eines kleinen Wals
Wu Wei überwindet mit der chinesischen Mundorgel Sheng stilistische Grenzen. Zuweilen ist seine Kunst ist reiner Hochleistungssport.
-
Gefallene Engel und lebensmüde Komponisten
Die Tage Alter Musik in Herne zeigen sich dieses Jahr von ihrer tragikomischen Seite.
-
Klassische Streicher treffen auf chinesische Zither
Das Festival für Neue Musik „NOW!“ in Essen erweitert die Hör-„Horizonte“.
-
Metropole und Idylle
Aufgewachsen ist Augustin Hadelich tief in der Toskana – heute wird der Geiger von New York bis Los Angeles gefeiert
-
„Ich hätte gerne noch ein drittes Leben“
Als Altus machte René Jacobs mehr als ein Jahrzehnt Karriere. Heute zählt der Belgier zu den gefragtesten Operndirigenten
-
Ziemlich viel Eindruck
Viel Beeindruckendes hat Sophie Pacini zu bieten: Vor allem ein effektgeladenes, aber nie affektiertes Klavierspiel
-
Expressiv und leicht
Daniel Röhn spielt mit klarem, fokussiertem Ton, flexibel bei plötzlichen Stimmungsumschwüngen, expressiv und dennoch leicht
-
Zurückhaltend
Nicola Benedetti mit zaghaften Russen: Sie spielt mit britischem Understatement, fein, zurückhaltend, tonschön
-
Schlank und frei
Die große Konzertform wird zum subtilen Miteinander: Carolin Widmann mit Violinkonzerten von Mendelssohn und Schumann
-
Im Zeichen des Verismo
Wunderstimme Anna Netrebko erkundet mit ihrem Gatten die dramatischen Töne
-
Mehr Hingabe
Valery Gergievs Zyklen-Sammlung wird nun um die Skrjabin-Sinfonien erweitert
-
Erfreulich forsch
Schlichtheit lautet das Ziel wenn Daniela Cammarano und Alessandro Deljavan die drei Violinsonaten von Edvard Grieg interpretieren
-
Romantisch
Christian Thielemann entlockt der Staatskapelle Dresden einen warmen, seidigen, nie seifigen Ton
-
Exzellent balanciert
Mahlers Dritte mit Jaap van Zweden: Eine recht gelungene, weil vor allem in sich stimmige, Aufnahme
-
Lockend präsentiert
Ksenija Sidorova akkordeonisiert Carmen und beweist, dass sich populäre Musik immer noch zu neuen Horizonten öffnen kann
-
Dunkel abgetönt
Matthias Goerne singt Brahms: Eine Lied-Aufnahme, die durch feine Abstufungen im Leisen berührt
-
Eigen
Lubomyr Melnyk ist ebenso Exot wie Phänomen. Unverwechselbar ist er nicht – außer durch die Musik selbst
-
Wohl austariert
Frei von flacher Stil-Imitatio, finden Philipp Ahmann und der NDR Chor, auch dank samtiger Bässe, einen eigenen Weg
-
Ausrufezeichen
Mit dem Cellokonzert und dem ersten Klaviertrio geht ein ungewöhnliches Schumann-Projekt zu Ende
-
Altes Glühen
Freiburg huldigt der Königin von Saba: Einst gefeiert und oft gespielt, taucht sie heute nur noch selten auf den Spielplänen auf
-
„Da schwingt sofort etwas in mir mit“
Angelika Bachmann von Salut Salon hört und kommentiert Aufnahmen, ohne dass sie weiß, wer spielt.
Klassik in Ihrer Stadt
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!