Christoph Vratz
Artikel
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Empfindsam
Für sein Label-Debüt wandelt Pianist Saehyun Kim auf ungewohnten Pfaden durch das musikalische Paris – und entdeckt Neues bei Chopin.
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Vokal lebhaft
Während Andrè Schuen als titelgebender Don Giovanni brilliert, spielt das von Iván Fischer geleitete Budapest Festival Orchestra nicht alle Stärken aus.
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Vertraut
Anne-Sophie Mutter setzt ihre Reihe „ASM Forte Forward“ mit zeitgenössischer amerikanischer Musik kraftvoll und emotional fort.
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Mut zur Farbe
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter Marcus Bosch hält mit Oliver Triendl am Klavier ein Plädoyer für zwei vergessene Preziosen der Romantik.
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Eigene Sprache
Historisierend gehen Anima Eterna Brugge und Pablo Heras-Casado Bruckners dritte Sinfonie an. Das Ergebnis ist fein balanciert und transparent.
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Empfindsam
Feingeistig durchleuchten Rafał Blechacz und die von Kent Nagano geleitete Dresdner Philharmonie die Tonart c-Moll in Konzerten von Mozart und Beethoven.
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Spielfreudig
Reinhard Goebel und das Neue Bachische Collegium Musicum werfen Schlaglichter auf die Musikstadt Leipzig vor der Zeit Bachs.
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Zwischen Spannung und Versenkung
Trotz kammermusikalischer Stärken weist Bruckners Vierte mit Nathalie Stutzmann und dem Atlanta Symphony Orchestra Schwächen auf.
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Bereicherung
Alexandra Preucil und Antoine Tamestit hauchen Béla Bartóks 44 Duos mit Violine und Viola neues Leben ein.
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Flächig
In Schumanns „Novelletten“ und der „Kreisleriana“ legt Pianist Adam Laloum großen Wert auf übergeordnete Linien.
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Charmanter Reiseführer
Pianist Stephen Hough durchdringt auf seinem neuen Album die musikalischen Welten von Rachmaninow, Granados und „Mary Poppins“.
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Statik und Schwung
Jader Bignamini und das Orchester aus Detroit mit Carl Orffs bekanntem Klassiker nach mittelalterlichen Texten.
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Eindrucksvoll
Zwei Großwerke von Sergej Rachmaninow werden mit Karina Canellakis am Pult des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra zum Erlebnis.
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Lebendig
Mahan Esfahani setzt seine Bach-Expedition mit den Cembalokonzerten fort. Das Ergebnis ist ausgewogen und ohne Manierismen.
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Schimmmernd-leuchtend
Sigvards Kļava und der Latvian Radio Choir durchdringen mit fließenden Bewegungen Pēteris Vasks’ Chorschaffen.
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Gläsern
Die Neue Musik-Spezialisten vom Quatuor Diotima nehmen sich mal nüchtern, mal vehement Beethovens späten Streichquartetten an.
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Ortskundig
Ist der Amerikanische Traum am Ende nur ein Jahrmarkt? Barbara Hannigan und das Gothenburg Symphony Orchestra bieten ganz individuelle Antworten.
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Schillernd
Die Bamberger Symphoniker und ihr Chefdirigent Jakub Hrůša bezaubern mit einer überlegten und detailreichen Gesamteinspielung von Bohuslav Martinůs Sinfonik.
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Neue Aspekte
In französisch geprägten Werken der Spätromantik überzeugen Timothy Ridout und Jonathan Ware mit lyrischen Kontrasten und hoher Dialogkunst.
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Klassik-Kino
Laurence Equilbey, das Insula Orchester und eine Schar Solisten beleuchten künstlerisch überzeugend Filmmusik aus Barock und Klassik.
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Seelen-Pas-de-deux
In zwei Klavierkonzerten von Mozart ziehen Solist Jan Lisiecki und die von Manfred Honeck geleiteten Bamberger Symphoniker ausbalanciert an einem Strang.
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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