Bach, Mozart, Beethoven: Diese Namen fallen uns mühelos ein, wenn wir an klassische Musik denken. Aber wer kennt die Frauen, die ebenfalls komponierten, auf der Bühne standen und das Musikleben prägten? Viele ihrer Geschichten warten noch darauf, erzählt zu werden.
In ihrem Buch „Musik ist (auch) Frauensache“ macht sich die Geigerin Esther Abrami auf die Suche nach diesen Musikerinnen. Sie erzählt von vergessenen Komponistinnen, Interpretinnen und Pionierinnen, aber auch von ihrem eigenen Weg, von Vorbildern, Zweifeln und den Erwartungen, denen sie als Frau in der Musikwelt begegnet. Musikgeschichte wird so zu etwas Persönlichem, das bis in die Gegenwart reicht.
Esther Abrami möchte den Musikerinnen Gehör verschaffen, deren Namen und Werke viel zu lange im Schatten standen. Eine eigens zusammengestellte Playlist begleitet die Lektüre und lädt dazu ein, ihre Entdeckungen gleich selbst anzuhören.
concerti verlost 5 Exemplare von Esther Abramis am 23. September im Wolke Verlag erschienenes Buch „Musik ist (auch) Frauensache“.
Die Violinistin und Komponistin studierte am Royal College of Music in London und erhielt noch vor ihrem Abschluss einen Vertrag bei Sony Classical. Mit ihren Konzerten und in den sozialen Medien begeistert sie ein junges Publikum für klassische Musik. Auf ihrem zuletzt bei Sony Classical erschienenen Album „Women“ widmet sie sich Komponistinnen; im Oktober 2026 folgt zudem ein neues Album, auf dem sie erstmals ein eigenes großes, mehrteiliges Werk vorstellt.
Musik ist (auch) Frauensache
Esther Abrami
Wolke Verlag
232 Seiten
18 Euro
