Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, hat Kuba längst ins Herz geschlossen. Viele Menschen dort sind ihr zur Familie geworden – nicht zuletzt, weil sie weiß, wie beschwerlich der Alltag auf der Insel sein kann. Doch bei allem Lebensernst bewahrt sich das Land seine ansteckende Zuversicht. Auch Willis lässt sich in ihrer Liebe zum kubanischen Tanz, zur wärmenden Sonne und zur reichen Musikkultur nicht beirren. Dieser setzte die klassisch ausgebildete Hornistin 2024 mit dem Projekt „Mozart y Mambo“ ein ebenso originelles wie mitreißendes Denkmal. Gemeinsam mit kubanischen Musikern gründete sie zudem das Ensemble „The Sarahbanda“, mit dem sie seither zahlreiche erfolgreiche Projekte verwirklicht hat. Das aktuelle Programm „Kuba meets Klassik“ verbindet auf der Insel populäre Klassiker mit temperamentvoll aufgefrischten Werken europäischer Komponisten wie Mozart und Bizet. Gerade dessen „Carmen“ schlägt mit der berühmten „Habanera“ ohnehin eine Brücke zur spanisch geprägten Tanztradition, die auf Kuba bis heute lebendig geblieben ist.
Kuba meets Klassik
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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