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Exzellenz in Prag

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Prague Spring Festival 2026

Weltstars, Debüts und große musikalische Momente: Das Prague Spring Festival 2026 hält zahlreihe Entdeckungen bereit.

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Das Prague Spring Festival startet 2026 in sein neuntes Jahrzehnt – und präsentiert zur 81. Ausgabe ein Programm von außergewöhnlicher Vielfalt und Strahlkraft. Auch diesmal trifft sich in Prag die internationale Elite: Barbara Hannigan, Magdalena Kožená, Sir Simon Rattle, Jakub Hrůša, Fred Hersch, Truls Mørk, Daniele Gatti und Patricia Kopatchinskaja stehen ebenso auf dem Spielplan wie der finnische Ausnahmedirigent Klaus Mäkelä.

Macht in der Reihe „Prague Spring Debut“ auf sich aufmerksam: Ondřej Soukup
Macht in der Reihe „Prague Spring Debut“ auf sich aufmerksam: Ondřej Soukup

Debüts und gefeierte Stimmen

Neben den großen Namen setzt das Festival zugleich auf spannende Debüts. Erstmals zu erleben sind etwa die Brüder Lucas und Arthur Jussen, Lahav Shani sowie eine Reihe gefeierter Stimmen, darunter Elīna Garanča, Benjamin Bernheim, Eleonora Buratto und Aleksandra Kurzak. Im Zentrum steht jedoch Barbara Hannigan, Artist-in-Residence des Prague Spring Festival 2026, die sich dem Festival nicht nur als Sängerin, sondern auch als Dirigentin erstmals vorstellt.

Die in Kanada geborene Hannigan zählt zu den faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Sie überschreitet Grenzen, verbindet Gesang und Dirigat mit einer unerschrockenen Neugier auf neue Formen des Musizierens. Nahezu hundert Werke zeitgenössischer Komponisten – darunter Hans Abrahamsen, George Benjamin, Unsuk Chin und John Zorn – wurden eigens für sie geschrieben und von ihr uraufgeführt. Zorns Zyklus „Jumalattaret“ erlebt beim Prague Spring Festival nun seine tschechische Erstaufführung.

Doch Hannigans Repertoire reicht weit über die Avantgarde hinaus. Während ihrer Residenz präsentiert sie sich in vier Konzerten als vielschichtige Interpretin – gemeinsam mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, dem Belcea Quartet und der Tschechischen Philharmonie. Mit letzterer bringt sie Poulencs intensiven Einakter „La Voix humaine“ auf die Bühne – zugleich als Dirigentin und als einzige Figur des Werks.

Verbindet mit Residenzkünstlerin Barbara Hannigan Musik von Hindemith und Schönberg: Belcea Quartet
Verbindet mit Residenzkünstlerin Barbara Hannigan Musik von Hindemith und Schönberg: Belcea Quartet

Großdimensionierte Vokalmusik

Ein roter Faden des Programms sind groß angelegte vokal-instrumentale Werke: Haydns „Die Schöpfung“, Berlioz’ „La damnation de Faust“, Massenets „Marie-Magdeleine“ sowie Verdis „Messa da Requiem“ im Abschlusskonzert. Das Helsinki Baroque Orchestra interpretiert Rybas „Stabat Mater“, und Antonio Casimir Cartellieris Oratorium „La Purificazione di Maria Virgine“ erlebt eine moderne Erstaufführung.

Ergänzt wird das Festival durch weitere Höhepunkte: Samuel Barbers poetisches „Knoxville: Summer of 1915“ mit Simona Šaturová, die tschechische Erstaufführung von Ondřej Adámeks „Where are You?“ mit Magdalena Kožená sowie Unsuk Chins „Akrostichon-Wortspiel“, aufgeführt vom Ensemble Modern.

Gern gesehener Gast in Prag: Sächsische Staatskapelle Dresden
Gern gesehener Gast in Prag: Sächsische Staatskapelle Dresden

Hochkarätige Orchester zu Besuch

Auch die internationale Orchesterlandschaft ist 2026 prominent vertreten. Zwei Konzerte des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks stehen auf dem Programm, dazu gastieren die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Oslo Philharmonic, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rotterdam Philharmonic Orchestra sowie die Academy of St Martin in the Fields. Wieder dabei ist außerdem eines der führenden Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis: das Orchestra of the Age of Enlightenment.

Besonders stark präsentiert sich auch die tschechische Dirigentenszene: Jakub Hrůša, Tomáš Hanus, Tomáš Netopil, Václav Luks, Petr Popelka und Robert Jindra prägen das Programm. Im Format „Prague Spring Debut“ stellt sich zudem der junge Ondřej Soukup vor. Die Förderung des musikalischen Nachwuchses bleibt ein Kernanliegen des Festivals – der 77. Internationale Musikwettbewerb ist 2026 den Fächern Flöte und Klavier gewidmet.

Die Festivalkonzerte finden an besonders attraktiven Spielstätten in Prag statt, wie etwa im Rudolfinum, im Gemeindehaus, im DOX-Zentrum für zeitgenössische Kunst oder im Nationaltheater. Neben den Konzerten bietet das Festival Einführungsgespräche vor den Aufführungen, Meisterkurse sowie die Ausstellung Prague Spring Art Salon mit Werken führender tschechischer Malerinnen und Maler.

Alle Informationen und Tickets sind unter www.festival.cz erhältlich.

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